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Autor: Peter Artl

Impuls zum Sonntagsevangelium vom 08.03.2020

Impuls zum Sonntagsevangelium vom 08.03.2020

Den Bericht über die Verklärung kennen wir alle! Jedoch möchte ich dieses Mal auf ein besonderes Detail hinweisen. Ohne das Petrus, Jakobus und Johannes irgendetwas dafür tun haben können, haben sie unvermutet einen Einblick in den Himmel: Wolke, Licht, strahlendweißes Gewand, Stimme, Propheten,… und dann kommt die wichtige Erkenntnis von Petrus: “Es ist gut, dass wir hier sind!”
Vielleicht ist es gerade auch in der Fastenzeit eine gute Gelegenheit, einmal bei aller Gedankenlosigkeit und Üblichkeit von Gottesdiensten die eigenen Augen zu öffnen und die Gegenwart Gottes in den vielen Zeichen zu erkennen – den Himmel auf zu entdecken und zu spüren. Denn wenn es uns dann endlich auffällt, dass der Himmel als Geschenk Gottes schon da ist, bevor wir etwas dazu beitragen müssen, dann können wir vielleicht auch mit Petrus zur Erkenntnis kommen, dass es wirklich gut ist, hier (im Himmel) zu sein!

Stadtpfarrer Gerhard Simonitti – Klagenfurt St.Egid

Impuls zum Sonntagsevangelium vom 01.03.2020

Impuls zum Sonntagsevangelium vom 01.03.2020

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“
Dieses Schriftwort aus dem Ersten Testament ist der erst zweite Satz, den Jesus im Evangelium nach Matthäus sagt. Er spricht diese Worte in einer existenziellen Grenzerfahrung, in der Wüste, nach 40 Tagen des Fastens. Jesus macht deutlich, dass für uns Menschen nicht nur die Stillung körperlicher Grundbedürfnisse wie Hunger oder Durst wichtig ist, sondern wir auch geistige Nahrung und eine lebendige Gottesbeziehung brauchen. Die 40 Tage der Fastenzeit sind für uns alle Jahr für Jahr wieder eine Einladung, in unserem Leben nachzuspüren, wo wir in unserer Gottsuche stehen. Welche Steine können wir in diesen 40 Tagen aus dem Weg räumen, welche Wüsten in uns zum Erblühen bringen, wenn wir uns auf diese Zeit einlassen?

Ein Impuls von
Diakon Jakob Mokoru, Diözesanjugendseelsorger